Zahnlos sind die Tages des Alters

Entweder habe ich mir das Zitat selbst ausgedacht: „Zahnlos sind die Tage des Alters“, dann hätte ich endlich mal etwas für mich, von mir erfunden, einzigartig (weil bisher noch nicht dagewesen), oder ich habe mich daran erinnert, weil es irgendwo geschrieben stand.

Na ja, für’s neue Jahr habe ich jedenfalls diverse Pläne. Ich möchte einen Roman schreiben über einen Mann meines Alters, der ungefähr so aussieht wie ich, meine Figur, meine Kopfform und meine Frisur hat, und der davon lebt, Buchtitel zu erfinden. Ein Gesundheitslexikon für die ältere Generation hieße dann eben: Zahnlos sind die Tage des Alters.

Dann habe ich mir noch überlegt, ich könnte ja auch einfach eine Band gründen, z.B. mit dem Namen „Bob’s Father“ (falls es diesen Bandnamen noch nicht gibt) und einen verdammt unangenehm depressiven Song schreiben: „Bob’s Father’s Mother is dead“ (also ungefähr: „Meine Oma ist tot“ – wenn ich Bob wäre…). Damit schaffe ich es dann bestimmt auf die Bestenliste „Die 5 CD’s des Jahres“ beim Live-Magazin des Hamburger Abendblatts.

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