Kissen. Mützen. Ranzen.

Erzähl mal eine kurze Geschichte mit Kissen, Mützen und Ranzen.

Ok. Betrachten wir das Ganze (das Leben, die Welt und das allgemeine Befinden) von einem abstrakten Standpunkt aus, so sind Kissen, Mützen und Ranzen wie Menschen. Kissen zum Beispiel häufen sich gerne auf Sofas (was Menschen ebenso machen), und Mützen halten sich in Ritzen, Spalten und Mützenbehältnissen auf. Gut, werden einige sagen, ich habe noch nie von einem Menschen gehört, der sich in einem Mützenbehältnis aufgehalten hätte, aber. Das Aber sparen wir uns einfach, denn, wie schon gesagt, wir betrachten das Ganze abstrakt, und da machen Mützen dasselbe wie Menschen: Sie verkriechen sich und tun so, als seien sie nicht da.

Ranzen ist das Lieblingswort all derjenigen Menschen, die sich unter Ranzen auch etwas ganz anderes vorstellen können (als Ranzen). Ranzen könnte, wieder im abstrakten Sinne, auch soviel heißen wie Schlafen oder Ratzen: Ich geh jetzt mal ne Runde ranzen. Ranzt der schon wieder? Meine Güte, habe ich geranzt! Egal, was man daraus macht, verstehen tut es eh keiner.

Zum Schluss noch dieses: Entgegen der oben behaupteten Annahme, Kissen seien wie Menschen, habe ich noch nie von einem Kissen gehört, das sich mit einer Mütze verkleidet vor einen Bankschalter stellt und mit einer Waffe herumfuchtelt: Obacht! Dies ist ein Überfall. Packen Sie alles Geld in diesen Ranzen, sonst setzt es was.

Was für ein Blödsinn.

One comment on “Kissen. Mützen. Ranzen.

  1. schindelschwinger sagt:

    samma….du hast als kleiner junge wohl zu viel buchstabensuppe gegessen!? 🙂

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