Fragiles Gleichgewicht.

Seit ich krampfhaft versuche, nicht an die Bankenkrise zu denken, denke ich ununterbrochen an Sachen, die mich nicht an die Bankenkrise erinnern. Ich denke richtig viel nach, so dass mir, mikroökonomisch gesehen, keine Haare mehr wachsen (außer aus der Nase). Makroökonomisch habe ich ja nicht viel zu melden seit mein Gewicht fällt. Und laut dem Gesetz vom abnehmenden Ertragszuwuchs, müsste ich statt einem Haar vorne hinten Zöpfe flechten können.

Ich befinde mich, gesallschaftspalatisch im Ungleichgewicht, auch lalle ich gerne sannlase Gadanken vor mich han. Ich hupe, wenn ich mir zu schwer vorkomme, ich pfeife auf das Gegenteil. Baim Fernsehen schweifen meine Gadanken auch gerne mal in wait entfernte Welten ab, genauer gesagt zu Inseln, noch genauer zu den Sandwich-Inseln, die man hoffentlich essen kann.

Mir schwinden die Sinne, ich deliriere, klappere mit den Zähnen und bekomme von jedem, der mir ins verhungert-verhärmte Gesichtchen blickt, einen Euro geschenkt. Den lege ich dann bei meiner Bank an, nur so hält die das Gleichgewicht. Eine ganz grasse Schaise ist das, eine ganz grasse Schaise.

One comment on “Fragiles Gleichgewicht.

  1. pii sagt:

    beim über-fliegen der Online News aus Deutschland ist mir gerade das Wort ‚Zwangsstabilisierung‘ ins Auge gesprungen – a u t s c h !
    und ich lese, dass in der Chemie das Gleichgewicht eine Reaktion ist, die in beide Richtungen laufen kann und in beiden gleich schnell läuft. hihi . Stelle mir gerade vor, wie du in zwei Richtungen gleichzeitig läufst … obwohl, das tätst DU vermutlich auch noch schaffen…

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