Frühlingszwiebel.

Hach, ich fühle mich wie eine Frühlingszwiebel, frisch und fruchtig frühlingshaft, den Winter über verschlummert in der Erde vergraben, von den ersten Sonnenstrahlen geweckt. Behutsam strecke ich mich und jetzt, in diesen zauberhaft sonnenwärmeren Tagen, werde ich lebendig, beginne zu wachsen, voll Kraft und sattem Grün und dem Willen zu erblühen, und dann macht es Pffhht und ich…
Was macht das, Günter?
Pffhht.
Das hört sich an, als ob man bei einem Luftballon die Luft raus lässt.
Na ja, vielleicht auch Ppplllp.
Ppplllp?
Plopp?
Das passt zu dir, Günter. Plopp. Das kommt richtig gut rüber.
Ich ploppe und strecke mich und breche durch die Erde ans Licht und erblühe und dann…
Was dann, Günter? Nu sag doch schon.
Dann kommt dieses blöde Viech von Hund unserer Nachbarn und kackt mir in die Tulpe.
Günter! Man sagt nicht Kacken.
Schietern? Ein Häufchen machen. A-A?

 

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