Viele Gedanken.

Ich mache mir ja viele Gedanken über alles und jeden, obwohl ich früher der Meinung war, dass mich das zu sehr belastet, das Denken meine ich, da habe ich dann eine Zeit lang einfach aufgehört damit, ungefähr zu der Zeit, als im Deutschunterricht Nacherzählung dran war und in Chemie was mit, äh, Chemie, und in Physik Kräfte und Schwingungen und dieses Zeugs, das man braucht, um eine Klospülung zu verstehen, aber das war damals, das ist jetzt ja ganz anders, jetzt wache ich morgens auf und denke nach, nie lange, aber ausreichend, um wieder einzuschlafen. Mein Ziel ist es, auf die deutsche Intellektuellen-Hitliste der 500 intellektuellsten Intellektuellen zu kommen, intellektmäßig müsste ich das ja packen, glaube ich, ich bin ja nicht der Hulk oder ein Alsterschwan oder so.

Zum Beispiel habe ich mich doch neulich gefragt, ob man Nudeln aus Tellern mit extra Tomatensoße essen sollte oder gleich aus dem Tomatensoßentopf, von wegen Nachhaltigkeit und Umwelterbarmen. Oder ob Ravioli mit Gemüseeinlage in echt noch als Ravioli bezeichnet werden dürfen. Und ob ein IPad mit Deckel lichtmäßig gesehen genauso funktioniert wie ein Kühlschrank.  Ist es angenehmer, sich wie ein Lemming zu fühlen oder einer zu sein? Haben Lemminge intellektuell gesehen was drauf und sind drei Lemminge schon eine Lemmingeherde? Wie oft ist oft und wie lange lange? Und ab wann ist Nichts wirklich nichts, ihr wisst, was ich meine, oder?

Hans?
Ja?
Wie alt bist du eigentlich?
Ach ja, wie alt ist eigentlich alt?
Danke für deine Gedanken, Hans. Und viel Glück mit der Hitliste.
Das hat nichts mit Glück zu tun, KnowHow im Gehirn und Lebenserfahrung, das ist es, was ich brauche.
Genau so sehen wir das auch.

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